Ersatzneubau für die Schulanlage Schauenberg geplant

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Die Schulanlage Schauenberg in Zürich-Affoltern soll durch einen Neubau ersetzt werden. Zur Durchführung des Wettbewerbs und zur Ausarbeitung des Bauprojekts ist ein Projektierungskredit von total 4,9 Millionen Franken erforderlich. Zum Start des Verfahrens hat der Stadtrat heute 590 000 Franken in eigener Kompetenz bewilligt. Die restlichen 4,31 Millionen Franken beantragt er dem Gemeinderat.


 

Die Primarschulanlage Schauenberg wurde 1969 erbaut und 1977 durch einen Pavillon ergänzt. Unterdessen sind die Gebäude in einem schlechten Zustand und weisen einen sehr hohen Energieverbrauch auf. Wegen der Wohnbautätigkeit im Einzugsgebiet wird mittelfristig zudem eine Kapazitätserweiterung fällig.

Variantenstudien zeigten, dass weder die ursprünglich vorgesehene Gesamtinstandsetzung mit Erweiterungsbau noch ein Teilabbruch mit Erweiterungsneubau wirtschaftlich und betrieblich überzeugen. Deshalb fiel der Entscheid auf einen Ersatzneubau. Das nach zeitgemässen Bedürfnissen konzipierte Schulhaus im Minergie-P-Eco-Standard soll fünfzehn Schulklassen mit rund 330 Schülerinnen und Schülern Platz bieten und über eine Doppelturnhalle verfügen.

Effiziente Raumnutzung

Im Ersatzneubau sind 250 zusätzliche Betreuungsplätze vorgesehen. Die entsprechenden Räume werden ausserhalb der Betreuungszeiten auch schulisch genutzt. Darüber hinaus sollen weitere räumliche Defizite der heutigen Anlage behoben werden: Einrichtung einer Bibliothek, eines grösseren Mehrzweckraums und eines ausreichenden Schulpersonalbereichs.

Der Entscheid im Wettbewerbsverfahren fällt voraussichtlich im Sommer 2014. Findet das Projekt sowohl im Gemeinderat wie bei den Stimmberechtigten eine Mehrheit, wären der Baubeginn 2016 und der Bezug 2019 möglich.

Provisorisch in der Pavillonschule Ruggächer

Es ist geplant, den Schulbetrieb der Primarklassen während der Bauphase in die bis dann nicht mehr belegte Pavillonschule Ruggächer zu verlegen. Dort stehen nach Fertigstellung der Schulanlage Blumenfeld ab Herbst 2016 fünf Pavillons und eine provisorische Turnhalle zur Verfügung. Die Kreisschulpflege Glattal wird zusammen mit der Schulleitung die nötigen Abklärungen bezüglich Transport und Schulbetrieb treffen. Zu den konkreten Massnahmen werden die Eltern rechtzeitig einbezogen.

Erstes Schulhaus im Kostensenkungsprogramm

Im Rahmen der vom Stadtrat angeordneten Leistungsüberprüfung 17/0 ist das Projekt «Baukosten im Hochbau» angelaufen. Es basiert auf dem Projekt «Kostenklarheit», das Bauvorsteher Odermatt in Auftrag gegeben hatte, und setzt bei den wichtigsten Kostenfaktoren an, unter anderem bei der Reduktion von Flächen.



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