SBB und ZVV weihen Bahnhöfe im Wehntal ein

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Die SBB und der Zürcher Verkehrsverbund ZVV haben die erweiterten Bahnhöfe zwischen Niederhasli und Niederweningen eingeweiht. Deren Ausbau ist die Grundlage für den durchgängigen Halbstundentakt im Wehntal ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember.


Damit künftig 300 Meter lange Züge der S15 zwischen Niederweningen, Zürich HB und Rapperswil verkehren können, war es nötig, die Perrons der Bahnhöfe Niederhasli, Steinmaur, Dielsdorf, Schöfflisdorf-Oberweningen, Niederweningen Dorf und Niederweningen auf 320 Meter zu verlängern. «Die sechs Stationen sind für die Zukunft aufgerüstet worden», sagte Regierungsrätin Carmen Walker Späh an der Einweihung.

Gleichzeitig hat die SBB die Perrons an allen Bahnhöfen auf der ganzen Länge erhöht, sodass diese den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes entsprechen. Menschen mit eingeschränkter Mobilität, aber auch Eltern mit Kinderwagen und Reisende mit Gepäck können somit künftig komfortabler ein- und aussteigen. «Wir haben auch die Zugänge zur Bahn mittels Unterführungen, Treppen und Rampen wurden in Abstimmung mit den jeweiligen Gemeinden verbessert», sagte Felix Bissig, Leiter Projekte Region Ost der SBB.

Zusätzlich entstanden in Schöfflisdorf-Oberwenigen und in Steinmaur neue Wartebereiche mit Billetautomaten und Zeitungskästen. Die Ausbauten im Wehntal kosten insgesamt rund 26 Millionen Franken. Die Ausbauten stehen laut Regierungsrätin Walker Späh stellvertretend für viele andere kleinere und grössere Bahn-Infrastrukturprojekte, die der Bund, die SBB und der Kanton Zürich in den letzten Jahren gemeinsam umgesetzt haben. Erst im Zusammenspiel ermöglichen sie in den nächsten Jahren die notwendige Weiterentwicklung der Zürcher S-Bahn.

Anspruchsvollster Fahrplanwechsel seit «Bahn 2000»

Dank den 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn und der Durchmesserlinie können die SBB und der ZVV das Angebot im Regional- und Fernverkehr deutlich ausbauen. Der diesjährige Fahrplanwechsel ist der anspruchsvollste seit der Einführung von «Bahn 2000» im Jahr 2004. Die Reisenden profitieren von zahlreichen Verbesserungen, müssen aber teilweise ihre Gewohnheiten ändern und sich insbesondere im Grossraum Zürich an neue Linienführungen gewöhnen.

 



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