Widerstand gegen die geplante Abschaltung der Gasleitungen in Zürich Nord

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1992 hatte der Stadtrat von Zürich beschlossen, dass im Fernwärmegebiet Zürich-Nord längerfristig nur ein Netz für einen Energieträger betrieben werden soll.


Das vorhandene Gasnetz soll schrittweise ausser Betrieb genommen werden  (Versorgungsgebiet Erdgas Zürich) Aus wirtschaftlicher Perspektive sicher ein sinnvoller Entscheid. Die Nutzung der Abwärme, die durch die Verbrennung des Abfalls sowieso anfällt, ist sicher sinnvoll.
Von der Abschaltung des Gases sind 500 Liegenschaften betroffen. 150 können wirtschaftlich an die Fernwärme angeschlossen werden. Bei 50 Liegenschaften verfehlt man dieses Ziel knapp. Diese werden trotzdem angeschlossen und der Anschluss wird über die Fernwärme subventioniert.
Bei 300 Liegenschaften müssen andere Lösungen gefunden werden. Konkret bedeutet das, Umstieg auf Heizöl, alternative Energieträger, Erdsonden, Wärmepumpen etc. Damit verbunden ist auch ein Wechsel bei den Haushaltsgeräten wie Kochherde, Backofen, Durchlauferhitzer für Warmwasser  etc.  
Für die Beratung dieser Liegenschaftsbesitzer stehen 1.2 Mio zur Verfügung. (vgl. Artikel vom 22. September)

Aus dem Quartier hat sich nun Widerstand formiert. Die wesentlichsten Kritikpunkte sind:

 

  • Informationspolitik: offenbar haben 1992 nicht alle Liegenschaftsbesitzer vorhersehen können, was das für sie bedeutet. Obwohl eine Ende des Gases abzusehen war, wurde in die Infrastruktur und Geräte in den Liegenschaften investiert.
  • Ein Anschluss an die Fermwärme ist nur wirtschaftlich sinnvoll für grössere Liegenschaften. Hier wird das Berechnungsmodell angezweifelt und kritisiert, dass kein leistungsfähiges Netz vorhanden sei, das der Anschluss kleiner Liegenschaften erlaube.
  • Im Gaspreis sind die Amortisationskosten für die Gasleitungen enthalten, da müsste eigentlich Geld vorhanden sein, das die Gasbezüger über Jahre bezahlt haben.

Es sind bessere Lösungsvorschläge gefordert. Die Interessengemeinschaft hat auf der Website www.energiediktatur.ch ihre Forderungen publiziert.

 

Am Donnerstag 17. November, 19.30 im Kirchgemeindehaus Oerlikon findet die nächste Protestversammlung statt.
Sie wird von Peter Ritschard (Kantonsrat EVP) und Michele Halser (Gemeinderätin EVP) moderiert.
 



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