«ÖRBI» sammelt die Ideen und Bedürfnisse der Stadtbevölkerung ein

Bild:stadt-zuerich.ch

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Mit dem Legislaturschwerpunkt «Stadt und Quartiere gemeinsam gestalten» will der Stadtrat den Wandel der Stadt Zürich aktiv gestalten. Um einen breiten Dialog zwischen Bevölkerung, Politik und Verwaltung zu führen, braucht es verschiedene Kanäle, Instrumente und auch ungewöhnliche Ideen. Die neueste hört auf den Namen «ÖRBI».


Knallig gelb wird ÖRBI in den nächsten Monaten an öffentlichen Orten landen. ÖRBI soll den Puls an Orten fühlen, wo es noch gar keine konkreten Projekte gibt. «Dank ÖRBI können wir direkt die Meinung der Bevölkerung einholen», erklärt Tiefbauvorsteherin Ruth Genner. «Darüber hinaus fragen wir aber auch Pendlerinnen und Pendler nach ihren Bedürfnissen und Erwartungen an die Gestaltung eines Ortes.» Der Name des Objekts, das an eine Raumsonde erinnert, lehnt sich an die Wörter «Orbiter» und «urban» an. In der Pilotphase wird ÖRBI bis zum nächsten Jahr an fünf Standorten aufgestellt. Zudem kann ÖRBI auch online «besucht» werden.

Die Stadt führte im Rahmen des Legislaturschwerpunkts bereits eine Online-Stadtdebatte durch, die als gelungenes Experiment auch im Ausland auf Interesse gestossen ist. Doch es braucht nicht nur die neuen Technologien, sondern immer wieder auch den direkten Kontakt mit den Zürcherinnen und Zürchern.

Neben ÖRBI existieren deshalb auch viele andere, etablierte und bewährte Kanäle zum Dialog mit Bevölkerung und Interessengruppen. «Die Stadt Zürich hat vielfältige und langjährige Erfahrung mit Mitwirkungsprozessen und partizipativen Verfahren», sagt Stadtpräsidentin Corine Mauch. Ein Beispiel für einen solchen Kanal sind die Stadtteilwerkstätten. In diesen Workshops erarbeiten die Bevölkerung sowie Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Gewerbe gemeinsam mit Quartierfachleuten der Stadt Ideen zur Verbesserung der Wohn- und Arbeitsqualität.

Daneben sucht die Stadt den Dialog mit der Quartierbevölkerung, um Quartierentwicklungsleitbilder zu erarbeiten, wie zum Beispiel in Wollishofen, wo kürzlich ein solcher Prozess abgeschlossen wurde. An zwei Veranstaltungen diskutierten rund 50 InteressenvertreterInnen mit der Stadt Schwerpunkte, Qualitäten und Handlungsbedarf im Quartier. Ein erstes Fazit: Die Grünräume müssen aktiviert und besser vernetzt werden, entlang der Hauptstrassen soll eine Verdichtung stattfinden und die Seeverbindung des Quartiers könnte verbessert werden.

Am nächsten Quartierleitbild wird am 23. Oktober in Altstetten gearbeitet. Diskussionsschwerpunkte werden die Limmattalbahn und die wachsende Stadt sein. «Die Bewohnerinnen und Bewohner wissen viel über ihr Quartier und sind kompetente Ansprechpartnerinnen und -partner für die Stadt», sagt Stadtrat André Odermatt. Die Quartierentwicklungsleitbilder bilden unter anderem eine Grundlage für die Teil-Revision der Bau- und Zonenordnung, die nächstes Jahr in die öffentliche Auflage kommt.



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