Engagierte Diskussionen in der ersten online Stadtdebatte

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Die Stadtdebatte ist am Samstag-Abend nach 60 Stunden erfolgreich zu Ende gegangen. In angeregten und auch kontroversen Diskussionen haben sich Zürich-Interessierte zu Fragen und Themen der zukünftigen Stadtentwicklung ausgetauscht. Besonders engagiert verlief die Debatte zu den Themen «Veloverkehr» und «2000-Watt-Gesellschaft». Die Ergebnisse der Stadtdebatte werden bis Ende 2011 ausgewertet. Zu den am intensivsten diskutierten Themen wird die Stadt nach der Auswertung Stellung nehmen.


Die online Stadtdebatte bot während 60 Stunden allen Zürich-Interessierten die Möglichkeit, Fragen rund um Zürichs zukünftige Stadtentwicklung zu diskutieren. Rund 3550 Besucherinnen und Besucher haben 1996 Beiträge in die Debatte eingebracht.

Engagiere Debatte
Die Teilnehmenden haben über die ganze Dauer der dreitägigen Debatte angeregt miteinander diskutiert und Erfahrungen, Meinungen und Argumente ausgetauscht. Durchschnittlich erntete jeder Beitrag sieben Reaktionen. In verschiedenen Diskussionen waren über 50 Wortmeldungen und Kommentare zu verzeichnen. Der Stil und das Niveau der Debatte waren hoch. Es musste kein einziger Beitrag wegen ehrverletzendem Inhalt vom Netz genommen werden.

Von den Teilnehmenden sind drei Viertel in Zürich wohnhaft, fünfzehn Prozent kommen aus dem Kanton Zürich und weitere 8 Prozent nahmen aus der Schweiz teil. In der Stadtdebatte waren alle Altersgruppen vertreten. Die grösste Gruppe bildeten mit rund einem Drittel die 40- bis 49-Jährigen, gefolgt von den 30- bis 39-Jährigen und den 50- bis 65-Jährigen, die je rund einen Viertel ausmachten. Untervertreten waren die Frauen, die etwas mehr als einen Drittel der Teilnehmenden stellten.

Breiter Fächer an intensiv und kontrovers diskutierten Themen
Die Debattierenden haben verschiedenste Beiträge in die Diskussion eingebracht. Intensiv wurden unter anderem die folgenden Themen diskutiert: «Hochhäuser und Verdichtung», «Wohnfläche pro Kopf», «Grünflächen», «Nutzen eines Halbkantons Stadt Zürich», «Identität und Zugehörigkeit», «24-Stunden-Stadt», «Wert der sozialen Vielfalt», «Umsetzbarkeit der Städteinitiative».

Besonders hohes Engagement legten die Teilnehmenden bei den «Verbesserungen für den Veloverkehr», «Autos in der Innenstadt» und «Konzepte für die 2000-Watt-Gesellschaft» an den Tag. Kaum erwähnt wurden hingegen die Themen «Zuwanderung» und «Situation auf dem Wohnungsmarkt». Die immer wieder auch kontrovers geführten Diskussionen in der Debatte reichten von Fachdiskursen über konkrete Vorschläge bis zu philosophisch inspirierten Dialogen.

Auswertung der Ergebnisse bis Ende Jahr
Die Beiträge in der Stadtdebatte bleiben für alle registrierten Teilnehmenden noch bis Mitte November einsehbar ( www.stadtdebatte.ch). Die Stadtentwicklung Zürich wird die Stadtdebatte auswerten und noch in diesem  Jahr zu den wichtigsten Ergebnissen informieren. Die Grunderkenntnisse aus der Stadtdebatte werden in der zukünftigen Stadtentwicklungsarbeit Zürichs berücksichtigt werden können. Zu den am intensivsten diskutierten Themen wird  der Stadtrat zudem Stellung nehmen.

Erste online Stadtdebatte als Experiment im Dialog mit der Bevölkerung

Der Dialog mit der Bevölkerung ist ein wesentlicher Bestandteil des Legislaturschwerpunkts «Stadt und Quartiere gemeinsam gestalten» in dessen Rahmen die online Stadtdebatte als Pilotversuch stattgefunden hat. Die Auswertung der Stadtdebatte wird neben den vielen inhaltlichen Anregungen auch in methodischer Hinsicht Erkenntnisse für die Zukunft bringen. Die Debatten-Experten von IBM Schweiz, die das Projekt unterstützten und begleiteten, bescheinigten der Zürcher online Stadtdebatte gestützt auf ihre Erfahrungen eine sehr gute Qualität und charakterisierten die Zürcher Teilnehmenden als sehr aktive und engagierte Debattiererinnen und Debattierer.



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