Zürich entwickelt sich in die richtige Richtung

Bild: www.stadt-zuerich.ch

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Zürich wächst und verändert sich gesellschaftlich und baulich. Die Veränderungen sind für die meisten Zürcherinnen und Zürcher aber kein Grund zur Sorge. Das zeigt die neuste repräsentative Bevölkerungsbefragung. Die grosse Mehrheit der Befragten findet, Zürich entwickle sich in die richtige Richtung. Für zwei Drittel ist die Stadt durch die Bautätigkeit der letzten Jahre schöner und lebenswerter geworden. Für die Hälfte könnte die Entwicklung sogar noch dynamischer geschehen. Zürcherinnen und Zürcher attestieren ihrer Stadt weiterhin eine sehr hohe Lebensqualität.


Zürich wird als Wohnort überaus geschätzt: 98 Prozent der Befragten leben sehr gerne oder gerne in Zürich. Für die Lebensqualität vergeben 89 Prozent der Befragten die Noten 5 oder 6 (auf einer 6er-Notenskala). 37 Prozent erteilen die Bestnote, was einem höheren Anteil entspricht als in früheren Jahren. Ebenfalls gestiegen ist das subjektive Sicherheitsgefühl: 85 Prozent der Befragten fühlen sich sehr oder eher sicher, wenn sie nachts alleine im Quartier unterwegs sind. Die verschiedenen Einrichtungen und Angebote in der Stadt werden geschätzt. Die höchsten Zufriedenheitswerte erhalten die öffentlichen Verkehrsmittel (Note 5,4 auf der 6er-Notenskala), die Bildungs- und Weiterbildungsangebote und die Möglichkeiten zum Ausgehen (je Note 5,2). Am tiefsten ist die Zufriedenheit mit dem Wohnungsangebot (Note 3,3), sie hat sich im Vergleich zu 2013 und 2011 aber erhöht.

Dynamik, bauliche Veränderungen und Dichte

Für 79 Prozent der Befragten entwickelt sich Zürich in eine gute Richtung, und für die Hälfte aller Interviewten könnte diese Entwicklung sogar noch dynamischer sein. Nur einem Drittel der Befragten hat die Stadt früher besser gefallen. Die Bautätigkeit wird ebenfalls mehrheitlich positiv bewertet. 87 Prozent der Befragten finden es gut, dass in der Stadt mehr Wohnraum geschaffen wird. Für zwei Drittel ist die Stadt durch die Bautätigkeit der letzten Jahre schöner und lebenswerter geworden. Ebenfalls für zwei Drittel sind aber viele Neubauten und Renovationen zu luxuriös.

Wohnen in der Stadt Zürich

Die Mehrheit der Befragten stuft ihren Mietzins als angemessen ein, sowohl im Verhältnis zum Haushaltsbudget als auch in Relation zur Qualität ihrer Wohnung. Personen mit kleineren Haushaltsbudgets erachten den Mietzins in Relation zur Wohnungsqualität aber häufiger als angemessen als finanziell Bessergestellte. Die Zufriedenheit mit der eigenen Wohnung und jene mit der unmittelbaren Wohnumgebung sind allgemein hoch: 81 Prozent der Befragten bewerten die Wohnung, 82 Prozent die Wohnumgebung mit der Note 5 oder 6 (auf der 6er-Notenskala). Nur ein Fünftel der Befragten hegt in den kommenden zwei Jahren Umzugsabsichten.

Problemwahrnehmung

Auf die Frage nach den drei grössten Problemen Zürichs wird wiederum – wie in den Vorjahren – der Verkehr am häufigsten genannt (von 56 Prozent der Befragten). An zweiter Stelle folgen Wohnungsprobleme, die von 29 Prozent der Befragten genannt werden. Während Baustellen und die Finanzen der Stadt etwas häufiger genannt werden als 2013, beschäftigen die Themen Kriminalität, Drogen und Ausländerfragen die Zürcherinnen und Zürcher weniger als vor zwei Jahren.

Beurteilung von Stadtverwaltung und Politik

Die Befragten sind mit den Leistungen der für die Befragung ausgewählten städtischen Verwaltungsabteilungen zufrieden: ERZ Entsorgung + Recycling Zürich, die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ), Grün Stadt Zürich (GSZ), die Polizei und das Tiefbauamt (TAZ) werden besser bewertet als in der Befragung vor zwei Jahren. Ebenfalls bewertet wurde das Engagement der Stadt in verschiedenen Politikfeldern. Die breiteste Zustimmung erhalten die Massnahmen zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs, für die öffentliche Sicherheit und im Bereich der soziokulturellen Aktivitäten. Am kontroversesten bewertet werden die Anstrengungen der Stadt in Bezug auf den Veloverkehr: Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) findet, für die Förderung des Velofahrens werde zu wenig getan.

Soziale und wirtschaftliche Lage der Befragten

Der Trend zu einem höheren Bildungsniveau und die Entwicklung zu immer mehr Teilzeiterwerbstätigkeit setzen sich fort. Beachtlich sind die Unterschiede beim Bildungsstand nach Nationalität: 57 Prozent der Befragten mit ausländischer Herkunft haben einen Abschluss auf Tertiärstufe, bei den Schweizerinnen und Schweizern sind es 45 Prozent. Hingegen gibt es bei den Schweizer Befragten mehr Personen mit einem Abschluss auf Sekundarstufe II. Die eigene wirtschaftliche Situation und die wirtschaftliche Lage der Stadt werden in der diesjährigen Befragung im Durchschnitt als «eher gut» beurteilt. Die Mehrheit der Befragten geht davon aus, dass sich daran in den nächsten ein bis zwei Jahren nichts ändert.

Akzeptanz der Befragung und Verwendung der Ergebnisse

Die mittlerweile neunte Bevölkerungsbefragung stösst auf hohe Akzeptanz: 89 Prozent der Befragten halten die Umfrage für sinnvoll. Die Erkenntnisse der repräsentativen Befragung stellen für den Stadtrat und die Stadtverwaltung einen wichtigen Orientierungsrahmen für ihre Arbeit dar. 
 

 

 



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