Neue Wache für Schutz & Rettung in Zürich-Nord geplant

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An der Binzmühlestrasse in Zürich-Oerlikon soll eine neue Wache für Feuerwehr und Rettungsdienst gebaut werden. Zudem soll dort die gesamte Einsatzlogistik von Schutz & Rettung zentralisiert werden. Zum Projektstart hat der Stadtrat 600 000 Franken bewilligt. Dem Gemeinderat beantragt er die Erhöhung des Projektierungskredits auf 5,6 Millionen Franken.


Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sollen im Notfall spätestens zehn Minuten nach ihrer Alarmierung vor Ort sein. Dies schreiben die kantonale Gebäudeversicherung und der Interverband für Rettungswesen vor. Doch dies ist künftig nicht mehr gewährleistet. Am Stadtrand wächst die Bevölkerung derzeit stark. Nur der Bau zusätzlicher Wachen wird Zürichs Notfallgrundversorgung auch in Zukunft sichern.

In einem ersten Schritt soll nun an der Binzmühlestrasse 156 ‒ auf einem ewz-Grundstück in der Industriezone ohne Wohnanteil ‒ die neue Wache Nord erstellt werden. In der Wache wird zudem die sogenannte Zentrale Einsatzlogistik (ZEL) untergebracht. Sie betreut Spezialfahrzeuge, organisiert das gesamte Material für Feuerwehr und Rettungsdienst und wickelt seine Verteilung ab. Damit wird die einsatzspezifische Logistik zusammengelegt, die heute auf mehrere Betriebe verteilt ist. Es werden Synergien im technischen Bereich ermöglicht und Arbeitsabläufe optimiert. Gleichzeitig können eine Vielzahl von kleineren, weit verteilten Standorten und Depots aufgegeben und somit Fremdmieten abgebaut werden.

Für die geplante Wache Nord ist ein Projektierungskredit von insgesamt 5,6 Millionen Franken erforderlich. Eine erste Tranche von 600 000 Franken hat der Stadtrat heute in eigener Kompetenz bewilligt. Sie dient primär der Durchführung des Projektwettbewerbs. Zur weiteren Ausarbeitung des Bauprojekts mit detailliertem Kostenvoranschlag wird dem Gemeinderat die Erhöhung des Projektierungskredits um 5 Millionen Franken beantragt.

Das Resultat des Wettbewerbs wird bis Mitte 2017 vorliegen. Stimmt der Gemeinderat anschliessend auch dem Objektkredit zu, kommt die Vorlage gegen Ende 2020 vor das Volk. Die Inbetriebnahme der Wache Nord ist derzeit auf Ende 2024 vorgesehen.

Langfristig drei neue Wachen

Die «Standortstrategie Schutz & Rettung» sieht vor, dass SRZ zusätzlich zu den bestehenden Wachen Süd (Weststrasse), Zentrum (Neumühlequai) und Flughafen mit drei neuen Wachen im Norden, Westen und Osten operiert. Alle Wachen werden mit Einheiten der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdiensts besetzt sein, so dass gerettet, gelöscht und behandelt werden kann. Ausnahme ist die Wache Zentrum, in der aus Platzgründen weiterhin ausschliesslich der Rettungsdienst stationiert bleibt. Mit dieser Standortstrategie sichert SRZ langfristig die Notfallgrundversorgung in allen Stadtquartieren. 



 

 



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