Geplante Strasse in Zürich-Seebach wird nach H. R. Giger benannt

Bild: wikipedia.org

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Der Stadtrat hat eine geplante neue Verbindungsstrasse in Zürich-Seebach mit «H.R.-Giger-Weg» benannt.


In Zürich-Seebach ist eine neue Verbindungsstrasse zwischen Ettenfeld- und Unterwerksstrasse geplant, die voraussichtlich ab Frühling 2017 gebaut wird. Die Dienstabteilung Verkehr ersuchte die Strassenbenennungskommission, die Benennung dieser Verbindung in die Wege zu leiten. Der Präsident ad interim des Quartiervereins Seebach beantragte am 23. Juli 2016, den Weg «H.R.-Giger-Weg» zu nennen, da H. R. Giger viele Jahre ganz in der Nähe gewohnt habe. Ein Augenschein durch Kommissionsmitglieder zeigte, dass die Wegverbindung würdig genug sein wird, den Künstler mit dieser Wegbenennung zu ehren.

 

 

H. R. Giger (Hans Rudolf Giger, auch Hansruedi Giger), Maler, Zeichner und Industrial Designer, gehörte zu den wichtigsten Vertretern des Fantastischen Realismus. Er wurde 1940 in Chur, Graubünden, geboren. Nach Abschluss des Gymnasiums und einer Bauzeichnerlehre studierte er von 1962 bis 1965 Innenarchitektur und Industriedesign an der Kunstgewerbeschule in Zürich. Während seiner Ausbildung entstanden erste Tuschefederzeichnungen. Als Möbeldesigner für Knoll International schuf er sich einen Namen als Innenarchitekt. 1972 wandte er sich der Spritzpistolen-Technik zu, die zu seiner hauptsächlichen Maltechnik wurde. Daneben schuf er zahlreiche Skulpturen und Bilder, mit denen er nach Ausstellungen in Zürich bekannt und kommerziell erfolgreich wurde. Bereits früh etablierte er sich auch in der Popkultur – seine Plattencovers für Debbie Harry und Emerson, Lake & Palmer gelten als Meilensteine. Seine Mitarbeit am Science-Fiction-Film «Dune» brachte ihm den Auftrag zur Ausstattung für Ridley Scotts «Alien». Für seine Mitarbeit an diesem Film wurde Giger 1980 in der Kategorie «Beste visuelle Effekte» mit einem Oscar geehrt. 1992 wurde im Churer Industriequartier die Giger-Bar eröffnet; 1998 wurde in Gruyères das Museum H. R. Giger der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er lebte und arbeitete bis zu seinem Tod 2014 bescheiden in Zürich-Seebach. 



 

 



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