Ambulatorien im Stadtspital Waid legen weiter zu

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Das Stadtspital Waid blickt auf ein insgesamt positives Geschäftsjahr 2015 zurück. Während im stationären Bereich mit 9378 Patientinnen und Patienten in etwa gleich viele Menschen behandelt wurden wie im Vorjahr, nahm die Anzahl ambulanter Behandlungen um 7,8 Prozent auf 40 833 Fälle deutlich zu. Der Aufwandüberschuss konnte von 10,2 auf 8,2 Millionen Franken reduziert werden.


Noch nie zuvor wurden im Stadtspital Waid so viele Patientinnen und Patienten ambulant behandelt wie 2015. Insgesamt waren es 40 833 Fälle, was einer Zunahme um 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Ambulatorien trugen damit einen wichtigen Teil zur bedarfsorientierten und effizienten Patientenversorgung im Zentrumsspital von Zürich-Nord bei. Die Zahl der stationären Patientinnen und Patienten blieb mit 9378 Fällen stabil. Die Differenz zum Rekordjahr 2014 (9434 Fälle) belief sich auf lediglich 56 Patientinnen und Patienten. Auch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug unverändert 8,9 Tage, wobei jene in der Universitären Klinik für Akutgeriatrie mit 20,7 Tagen deutlich über den Werten der Medizinischen und Chirurgischen Klinik lag.
Defizit erneut reduziert

Der Aufwandüberschuss konnte von 10,2 auf 8,2 Millionen Franken erneut reduziert werden. Möglich war dies dank eines sorgfältigen Kostenmanagements bei gleichzeitiger Verbesserung der Ertragslage. Letztere wurde unter anderem positiv beeinflusst durch den Anstieg der durchschnittlichen Fallschwere. Sie lag 4 Prozent über dem Wert von 2014. Einerseits wurden im Stadtspital Waid insgesamt komplexere Fälle behandelt als im Vorjahr. Andererseits hat zu dieser massgeblichen Steigerung auch die neue Fallbewertungsversion 4.0 von Swiss DRG beigetragen. Diese bildet die Behandlung von hochbetagten, mehrfacherkrankten Patientinnen und Patienten deutlich besser ab als die Vorgängerversionen. Seit Jahren setzt sich das Stadtspital Waid mit seiner Universitären Klinik für Akutgeriatrie dafür ein. 2015 konnten auf DRG-Ebene nun erste Erfolge verbucht werden. Nach wie vor besteht allerdings eine Unterdeckung von rund 2000 Franken pro Fall. Trotz intensiver Bemühungen ist es nicht gelungen, mit den Kostenträgern für die Versorgung dieser besonderen Patientengruppe ein höheres Fallentgelt zu vereinbaren. Dies, obwohl dem Stadtspital Waid allseits attestiert wird, diese Menschen sinnvoll und ganzheitlich zu betreuen. Als Konsequenz hat auch in Zukunft die Stadt Zürich die Mehrkosten für die akutgeriatrischen Leistungen im Stadtspital Waid zu tragen.
Nationale sowie internationale Anerkennung für die Arbeit verschiedener Kliniken und Institute

Im Januar 2015 gründete das Stadtspital Waid zusammen mit der Universität Zürich, dem Universitätsspital Zürich und den Pflegezentren der Stadt Zürich den Universitären Geriatrie-Verbund Zürich. Dieser verfolgt das Ziel, mithilfe praxisrelevanter, innovativer Altersforschung die geriatrische Versorgung in der Stadt Zürich auch in Zukunft sicherzustellen. Mit den vorgenommenen Angleichungen bei den Assessmentinstrumenten oder dem Engagement in der Aus- und Weiterbildung von dringend benötigten geriatrischen Fachkräften haben die Verbundspartner erste Ergebnisse vorzuweisen. Im März 2015 erhielt das Zentrum für Gerontotraumatologie des Stadtspitals Waid als erste europäische Klinik die Zertifizierung der amerikanischen «International Geriatric Fracture Society», zeitgleich mit dem Universitätsspital Basel. Im Juni folgte die Anerkennung der Chirurgischen Klinik als zertifiziertes Hernienzentrum durch die Deutsche Herniengesellschaft. An diversen nationalen und internationalen Fachkongressen Beachtung fand ausserdem die Entwicklung eines neuen diagnostischen Verfahrens des Instituts für Nephrologie, welches es ermöglicht, mit einer nicht invasiven apparativen Messung und einer einzigen Blutentnahme die Nierenfunktion in wenigen Minuten exakt zu bestimmen.



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