Besuchszelte erlauben den Kontakt mit Angehörigen im Alterszentrum

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Bewohnerinnen und Bewohner von Zürcher Alterszentren können ihre Angehörigen wieder persönlich treffen. Ab kommender Woche stehen in diversen städtischen Alterszentren «Besuchszelte» bereit.


Sie erlauben den Kontakt unter Einhaltung der strengen Hygienevorschriften.

Bis auf Weiteres besteht im Kanton Zürich ein Besuchsverbot für alle Alters- und Pflegeheime. In den städtischen Alterszentren haben seit Ostern die Mitarbeitenden die Bewohnerinnen und Bewohner mittels Tablets und Videotelefon dabei unterstützt, mit ihren Angehörigen in Kontakt zu bleiben. Weil das Bedürfnis nach persönlicher Begegnung gross blieb, haben die ersten Alterszentren nun an den Gebäudefassaden wetterfeste Besuchszelte bzw. -boxen installiert.

Die Bewohnerin sitzt im Haus, der Besucher betritt von Aussen das Zelt bzw. die Box. So haben beide direkten Sichtkontakt, entweder durch eine Plexiglasscheibe oder ein Fenster am Gebäude. Das Gespräch wird via Telefon geführt, die Angehörigen verwenden ihr eigenes Mobiltelefon, den Bewohnerinnen und Bewohnern wird ein portables Telefon zur Verfügung gestellt. Nach jedem Besuch wird das Zelt gereinigt und gelüftet.
«Ein enorm wichtiger Schritt»

Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements, gratuliert den Alterszentren zu dieser Lösung: «Das Besuchsverbot muss leider bestehen bleiben. Mit den Zelten schaffen wir jetzt eine Möglichkeit, dass die Menschen sich wieder begegnen können. Das ist ein enorm wichtiger Schritt.»

Die Maximaldauer eines Besuchs beträgt 30 Minuten. Diese Obergrenze wurde gewählt, damit möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner Besuch empfangen können. Die Koordination der Zeitfenster für die Besuche übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alterszentren, nachdem Bewohnerin/Bewohner und Angehörige den Wunsch nach einem Kontakt geäussert haben. Über das Vorgehen wurden die Angehörigen schriftlich informiert.
Umsetzung und Zeitplan

Jedes der 23 Alterszentren klärt seinen Bedarf und prüft individuell die am besten machbare Lösung innerhalb der vorgegebenen Richtlinien und ohne das Besuchsverbot zu umgehen. Ab kommender Woche werden die Alterszentren nach und nach dafür bereit sein.



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