Mehr Schatten auf der Einhausung Schwamendingen bedingt neue Abstimmung

Grafik: ASTRA

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Der Überlandpark auf der künftigen Autobahneinhausung Schwamendingen wird grüner und erhält mehr Schatten als im ursprünglichen Projekt vorgesehen. Diese Ergänzungen führen dazu, dass die Stimmberechtigten über den städtischen Anteil an der Finanzierung der Einhausung über 83,8 Millionen Franken nochmals abstimmen werden.


2006 hiess das Stimmvolk der Stadt Zürich einen Objektkredit von 39,8 Millionen Franken als Beitrag der Stadt an die Kosten für die Einhausung Schwamendingen gut. Damit werden der Überlandpark auf dem Dach der Einhausung, die Aufweitung der Unterführung Saatlen sowie die Auf- und Abgänge mit Treppen und Liften finanziert. Die durchgehende Wegverbindung auf dem Dach der Einhausung wird an die städtischen Velo- und Fusswegnetze anschliessen.

2011 erhöhte der Gemeinderat den Objektkredit ein erstes Mal auf 64,8 Millionen Franken. Es ging unter anderem um bessere Lösungen für Bau, Erschliessung, Sicherheit und Fuss- und Radwege.

Seither hat sich das Projekt nochmals weiterentwickelt. Unter anderem ein 2019 gestartetes Dialogverfahren mit Schlüsselpersonen des Quartiers ergab zusätzliche Anforderungen an den Überlandpark.

Sah das Projekt von 2006 nur eine Basisbegrünung und eine minimale Oberflächengestaltung der Einhausung vor, soll diese nun den heutigen Standards entsprechen. Diese haben sich auch infolge der Klimadebatte markant verändert.

Neben den geplanten Bäumen sollen durch zusätzliche Bäume und Sträucher sowie Schattendächer zusätzliche Aufenthaltsflächen entstehen, die die Bevölkerung auch an heissen Tagen nutzen kann. Ein vielseitig nutzbarer Pavillon soll als Treffpunkt und weiterer Aufenthaltsort dienen. Zur besseren Infrastruktur gehören ausserdem zwei öffentliche ZüriWC-Anlagen sowie mobile WC-Anlagen im Sommerhalbjahr. Die sanitären Anlagen und die Bewässerung des Parks benötigen zusätzliche Wasserleitungen. Dazu kommen verschiedene Umgebungsarbeiten und Anpassungen an Wegen und weiteren Werkleitungen.

Durch diese Projektanerweiterungen ist der ursprüngliche Zweck einer reinen Dachbegrünung mit Verbindungswegen nicht mehr gegeben. Die Gemeindeordnung sieht für Änderungen dieser Art vor, dass der Objektkredit in der neuen Höhe dem Stimmvolk vorgelegt werden muss. Im konkreten Fall steigt der städtische Anteil um 11,4 Millionen Franken auf 83,8 Millionen Franken. Über diese 83,8 Millionen Franken wird abgestimmt. Im Gesamtbetrag eingeschlossen sind 7,6 Millionen Franken für die zwischen 2009 und 2019 aufgelaufene Teuerung.

Ein Termin für die neue Volksabstimmung steht noch nicht fest.



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